Intermediate Care

Im akut stationären Bereiche werden immer mehr polymorbide Patienten mit komplexen Krankheitsbildern betreut. Besonders auf sogenannten Normal-Bettenstationen überschreitet der Bedarf für Überwachung und Pflege einzelner Patienten häufig die personellen und materiellen Ressourcen, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Zur Sicherstellung einer adäquaten Betreuung dieser Patienten werden deshalb in vielen Spitälern Intermediate Care Stationen (IMC-U) eingerichtet.

Im Auftrag der Schweizerischen Gesellschaften für Intensivmedizin, für Anästhesiologie und Reanimation, für Kardiologie, für Chirurgie, für Kinderchirurgie, für allgemeine innere Medizin, für Neonatologie, für Pädiatrie und der Swiss Federation of Clinical Neuro-Societies, wurde eine multidisziplinäre Arbeitsgruppe mandatiert, Richtlinien für IMC-U zu erarbeiten. Diese wurde durch die einzelnen Gesellschaften in der Zwischenzeit angenommen und sind per 01.01.2014 in Kraft.

 

Societas-Helvetica-Cardiologica SGC/SSC
Schweizerische Gesellschaft für Kinderchirurgie SGI SGIM
ssp sgp SFCNS Swiss Society of Neonatology

 

Die aktuell gültige Version der Schweizerischen Richtlinien für die Anerkennung von Intermediate Care Units (IMC-U) finden sie hier.

Lesen Sie hier den Artikel über den neuesten Stand des Anerkennungsverfahrens aus der Ausgabe 2015/November der Schweizerischen Ärztezeitung.

Lesen Sie hier den Artikel über die Zusammenarbeit der medizinischen Fachgesellschaften der Schweiz aus der Ausgabe 2014/0102 der Schweizerischen Ärztezeitung.